Lauf Berichte 2014

Samstag, den 04. Januar 2014: Los Angeles New Years Race – Halbmarathon, 21,1 km Lauf 

Am Mittwoch, dem 01. Januar 2014, machte ich mich in den frühen Morgenstunden mit Bus und Bahn auf den Weg, um über Dortmund zum Düsseldorfer Flughafen zu gelangen. Von Düsseldorf ging es via Atlanta nach Los Angeles, am späten Nachmittag erreichte ich LA. Am Donnerstag und Freitag standen die gezielte Vorbereitung auf den „Neujahrs-Halbmarathon” sowie Freizeit auf dem Programm. Am Samstagvormittag holte ich meine Startunterlagen im Biltmore Hotel in LA Downtown ab, vor dem Lauf ruhte ich mich noch etwas aus. Gegen 16:00 Uhr ging es dann erneut in Richtung Biltmore Hotel, dass nur wenige hundert Meter vom Startbereich der “7th und Grand Avenue” entfernt lag. Nachdem ich mir den Startbereich angeschaut hatte, erreichte ich gegen 17:00 Uhr das Biltmore Hotel wo ich als „VIP-Läufer” in den Räumlichkeiten des Hotels die Vorzüge einer vorrangigen Behandlung genießen durfte. Gegen 18:40 Uhr ging es dann zum Startbereich, die Temperatur beim Start lag bei zirka 20 Grad, es war nahezu windstill und trocken. Pünktlich um 19:00 Uhr startete der Halbmarathon. Nach dem Start ging es durch die Innenstadt und ihren „Ausläufern”, in Richtung „Dodgers Stadion”. Nach einigen -teilweise sehr starken- Anstiegen ging es „über die Dächer von Los Angeles”, mit einer tollen Aussicht und anschließend weiter in Richtung Elysian Park. Trotz der guten äußeren Bedingungen und einer gut ausgeleuchteten Laufstrecke war die erste Streckenhälfte sehr schwierig und anspruchsvoll. Absolutes Highlight bei diesem Lauf war die „Stadionrunde” durch das Dodger Stadium (Baseball Stadion) – da die Runde so toll war, bin ich „die Runde” gleich dreimal gelaufen. Vom Dodgers Stadion ging es dann wieder Richtung Innenstadt/Downtown. Die Ziellinie erreichte ich nach 02:43:39 Stunden auf der S. Figueroa Street, gegenüber dem Staple Center. Von den Läufern die das Ziel erreichten belegte ich in der Endabrechnung Platz 2.241 von 3.759 Läufern. Im Zielbereich wurden wir mit Getränken und kleinen Snacks gut versorgt, aufgrund der mittlerweile deutlich kühleren Temperaturen wurden „Wärmefolien” verteilt. Von Sonntag bis Mittwoch wurde ausgelaufen und regeneriert, zusätzlich gab es viel Freizeit. Am sehr frühen Donnerstagmorgen ging es dann von Los Angeles -via Portland und Amsterdam- wieder zurück in die Heimat.


Sonntag, den 13. April 2014: 8. Cuxhavener Stadtsparkassen Marathon – Halbmarathon, 21,1 km Lauf

Da am 11. Februar 2014 die Implantate von meinem Sprunggelenk entfernt wurden musste ich eine längere Laufpause einlegen. Nach einigen Wochen Pause und einer Intensivvorbereitung stand für den 13. April der erste Halbmarathon nach der Operation auf dem Programm. Am Samstag, dem 12. April, ging es gegen 05:30 Uhr mit dem Bus zum Hauptbahnhof Recklinghausen, gegen 06:05 Uhr ging es dann über Münster, Bremen, Bremerhaven Hauptbahnhof nach Cuxhaven. Gegen 10:25 Uhr erreichte ich Cuxhaven, vom Bahnhof ging es direkt ins Hotel. Nach einer kleinen Pause machte ich mich auf den Weg in die Innenstadt und holte meine Startunterlagen in der Sparkasse Cuxhaven ab. Nach einem kleinen Stadtbummel ging es zurück ins Hotel, am späteren Nachmittag wurde ausgespannt. Nach einem schönen Abendessen ging es gegen 23:15 Uhr ins Bett. Am folgenden Sonntag klingelte um 07:00 Uhr der Wecker und ich packte meine Tasche und machte mich fertig für den Halbmarathon. Mit meinem Gepäck machte ich mich auf den zirka 30 Minuten langen Fußweg zum Startbereich beziehungsweise der Gepäckaufbewahrung. Nach der obligatorischen Aufwärmphase startete der Halbmarathon pünktlich um 10:30 Uhr, bei angenehmen Temperaturen und trockenem Wetter. Die Halbmarathon Route startete am Kämmererplatz. Der Lauf führte über die Deichstraße, die Schiller- und Catharinenstraße, dem Strichweg, dem Deichtrift, über den Deich in die Grimmershörnbucht, den Strandwanderweg bis zum Strandhaus Döse. Über den Deich auf dem Deichverteidigungsweg, dem Jonathan-Zennek-Weg, vorbei an der Kugelbake-Halle, dem Döser Seedeich „unten“, sowie dem Deichtrifft, dem Strichweg, der Catharinen- und der Schillerstraße, der Deich- und Rohdestraße. Die Wende erfolgte an der Stadtsparkasse hin zum Ziel Kämmererplatz. Der Rundkurs wurde zweimal durchlaufen. Trotz rudimentärer Vorbereitung und teilweise Gegenwind erreichte ich mit 02:30:18 Stunden eine neue Bestzeit. Nach einer kurzen Verschnaufpause ging es zur Gepäckaufbewahrung und zur “wohlverdienten Dusche”. Nach einem kleinen Imbiss ging es um 15:39 Uhr wieder mit dem Zug in Richtung Ruhrgebiet. Über Bremerhaven, Bremen und Recklinghausen erreichte ich die Heimat um 20:30 Uhr.


Sonntag, den 27. April 2014: Rock ‘n’ Roll Madrid Maratón – Halbmarathon, 21,1 km Lauf

In der Nacht von Freitag auf Samstag ging es mit der Bahn gegen 02:15 Uhr in Richtung Düsseldorfer Flughafen. Mit leichter Verspätung startete der Flug nach Madrid gegen 07:30 Uhr, die spanische Hauptstadt erreichte ich gegen 09:45 Uhr. Meine Begleitung für Madrid erwartete mich schon am Flughafen und mit der U-Bahn ging es zum Hotel. Nachdem ich mein Zimmer bezogen hatte, machten wir einen Spaziergang durch Madrid und holten meine Startunterlagen auf der Läufer-Expo im Madrider Messezentrum ab. Nach einem weiteren Spaziergang durch Madrid und einem Abendessen ging es für mich frühzeitig ins Bett. Um 06:00 klingelte am Sonntag der Wecker und ich machte mich für den anstehenden Tag und den Halbmarathon fertig. Gegen 07:30 Uhr holte mich meine Begleitung vom Hotel ab und wir fuhren mit der U-Bahn zum Startbereich. Bereits um kurz vor 08:00 Uhr hatten sich mehrere tausend Läufer im Startbereich am Plaza de Cibeles versammelt. Für die drei Läufe (10 KM, Halb- und Vollmarathon) hatten sich rund 25.000 Läuferinnen und Läufer angemeldet. Um 09:00 Uhr fiel der gemeinsame Startschuss für den Marathon und den Halbmarathon. Die Strecke führte vom Plaza de Cibeles über Paseo de Recoletos in Richtung Salamanca und weiter über die Paseo de la Castellana. Nach gut sechs Kilometern machte die Route eine Kehrtwende und über die Calle de Bravo Murillo ging es wieder zurück in Richtung Zentrum. Nach gut zehn Kilometern bogen wir am Glorieta de Cuatro Caminos auf die Straße Calle de Raimundo Fdez. Villaverde ab. Über die Calle Francisco Silvela und die Calle de Serrano ging es zur Calle de Ortega y Gasset und im Anschluss auf die Calle Príncipe de Vergara. Nach knapp 16 Kilometern erreichten wir den nördlichen Teil des Parque de El Retiro und liefen in Richtung Süden auf der Avda. de Menéndez y Pelayo. Wir umrundeten den Parque de El Retiro auf der Paseo de la Reina Cristina und der Calle de Alfonso XII bevor wir nach gut 20 Kilometern in den Parque de El Retiro einbogen, wo sich der Zielbereich befand. Nach einigen lang gezogenen Anstiegen, insbesondere zwischen den Kilometern zwei und fünf sowie bei Kilometer 18 und Temperaturen von mehr als 20 Grad, war der Einlauf in den fast ein Kilometer langen Zielbereich fantastisch. Tausende von jubelnden Zuschauern begleiteten uns ins Ziel! Die Ziellinie überquerte ich in einer neuen Bestzeit von 2:24:07 Stunden, meine bisherige Bestzeit konnte ich somit um über sechs Minuten verbessern. Nach etwa 30 Minuten Regenerationszeit holte mich meine Reisebegleitung ab und wir machten einen Spaziergang durch den Paque de El Retiro zum Hotel. Neben dem fantastischen Zieleinlauf gehörten die Sehenswürdigkeiten Paseo de la Castellana, das Bernabéu Stadion, Puerta del Sol, der Königspalast, Casa de Campo und der Madrid Río Park zu den Highlights. Nach dem Duschen stand faulenzen auf der Hotel-Dachterrasse auf dem Programm, bei herrlichem Sonnenschein und mit Blick auf den Königspalast. Nach einem Spaziergang und einem Abendessen ging ich frühzeitig ins Bett. Am darauffolgenden Montag wurde ich um 07:00 Uhr aus dem Hotel abgeholt und zum Flughafen gebracht, um 10:20 Uhr startete der Flieger in Richtung Heimat.


Sonntag, den 29. Juni 2014: 20. hella hamburg halbmarathon – Halbmarathon, 21,1 km Lauf

Am Samstag, dem 28. Juni, ging es um 08:30 Uhr mit dem Bus in Richtung Recklinghausen Hauptbahnhof und anschließend mit der Bahn via Münster nach Hamburg. Gegen 12:15 Uhr erreichte ich Hamburg Hauptbahnhof und nutzte die nächste S-Bahn nach Hamburg Dammtor zu meinem Hotel. Gegen 12:35 Uhr erreichte ich das Radisson Blu Hotel am Congress Center Hamburg. Nach dem einchecken machte ich mich auf den Weg um meine Startunterlagen abzuholen. Über die Rothenbaumchaussee ging es zum Veranstaltungszentrum Rothenbaumchaussee, nahe dem Rothenbaum Stadion. Nach Erhalt meiner Unterlagen ging es zurück zum Hotel. Der Nachmittag und der Abend waren dann „lauffrei”. Am Sonntag klingelte um 06:00 Uhr der Wecker und etwas übermüdet machte ich mich, nach dem „auschecken” aus dem Hotel, gegen 07:45 Uhr mit S- und U-Bahn in Richtung St. Pauli auf. Gegen 08:15 Uhr erreichte ich bei strömendem Regen und bei zirka 12 – 15 Grad die Reeperbahn, wo um 10:00 Uhr der Startschuss zum Halbmarathon erfolgen sollte. Leicht durchgefroren ging es um 09:00 Uhr zum „warmmachen”. Der Start erfolgte pünktlich um 10:00 Uhr. Gestartet wurde auf der Reeperbahn (Höhe Detlev-Bremer-Str.). Der Streckenverlauf brachte uns zur Königstraße, Max-Brauer-Allee (Altonaer Rathaus), Palmaille, Breite Straße, St. Pauli Fischmarkt, St. Pauli Hafenstraße, Bei den St. Pauli Landungsbrücken, Helgoländer Allee und dem Millerntorplatz. Der Rundkurs endete auf der Reeperbahn und nach erneuter Überquerung der Startlinie wurde der Rundkurs nochmals gelaufen. Nach der zweiten Runde erfolgte bei den St. Pauli Landungsbrücken dann der „Abzweig” in Richtung Johannisbollwerk und dann weiter zu den Anlaufpunkten Vorsetzen, Baumwall, Otto-Sill-Brücke, Kajen, Hohe Brücke, Bei dem Neuen Krahn, Bei den Mühren, Zippelhaus, Dovenfleet, Willy-Brandt-Straße, Deichtorplatz, Wallringtunnel (Ost), Ferdinandstor (West), Kennedybrücke (Süd). Der Wendepunkt beziehungsweise “Fahrbahnwechsel” des Laufes erfolgte an der Kennedybrücke (Nord) und es ging weiter in Richtung An der Alster, Schwanenwik, Eduard-Rhein-Ufer, Schöne Aussicht, Fährhausstraße, Herbert-Weichmann-Straße, Langenzugbrücke, Sierichstraße, Maria-Louisen-Straße, Agnesstraße, Fernsicht, Krugkoppelbrücke, Krugkoppel, Harvestehuder Weg und der Abteistraße. Der Zieleinlauf erfolgte an der Rothenbaumchaussee (nahe: Hansastraße/Hallerstraße). Leider gab es immer wieder Regenschauer während des Laufs und nur sehr wenige sonnige Abschnitte. Zwischen Kilometer 15 – 16 kamen dann für mich leichte muskuläre Probleme hinzu, die mich bis ins Ziel begleiteten. Nach 02:24:02 Stunden erreichte ich die Ziellinie. Da ich die ersten zehn Kilometer in zirka 65 Minuten absolviert hatte, hatte ich zur Streckenmitte noch auf eine Zeit von unter 02:15 Stunden gehofft. Im Ziel gab es die übliche Teilnehmermedaille und frisch gestärkt mit einem alkoholfreien Bier machte ich mich auf den Rückweg zum Hotel, um mein Gepäck abzuholen. Nach einem kleinen Imbiss ging es um 15:40 Uhr mit dem Zug via Münster und Recklinghausen wieder in die Heimat, die ich gegen 19:30 Uhr wohlbehalten und zufrieden erreichte.


Sonntag, den 02. August 2014: 12. hella marathon nacht rostock – Halbmarathon, 21,1 km Lauf

Nach gut drei Wochen intensivem Training sowie einer Woche Regeneration folgte der nächste Halbmarathon in Rostock. Am Freitag, dem 01. August, ging es gegen 15:40 Uhr vom Hauptbahnhof in Essen in Richtung Rostock. Nach über fünf Stunden Zugfahrt erreichte ich um 21:00 Uhr den Hauptbahnhof in Rostock. Der Fußweg zum Pentahotel dauerte knapp 20 Minuten, gegen 21:30 Uhr hatte ich mein Zimmer bezogen. Nach einem kurzen Spaziergang durch Rostock klang der Abend mit „Cola light” bei netten Gesprächen an der Hotelbar aus. Der Samstag begann mit einem kleinen Frühstück und gegen 12:15 Uhr ging es in Richtung „Veranstaltungszentrum Stadtmitte, Neuer Markt – Rathaushalle” um dort meine Startunterlagen abzuholen. Auf dem Neuen Markt/Marktplatz waren bereits alle Vorkehrungen für die bevorstehende „Marathon Nacht” getroffen. Nach einem kleinen Mittagessen stand ein kurzes „Sightseeing Rostock” auf dem Programm, im Anschluss ging es zurück ins Hotel um die Beine noch etwas hochzulegen. Gegen 17:00 Uhr ging es wieder in Richtung Neuer Markt. Nach einem Fußweg von fünf Minuten war der Veranstaltungsort schnell erreicht. Gegen 17:30 Uhr machten sich die Teilnehmer des Halbmarathons auf den zirka 600 Meter langen Fußweg in Richtung „Stadthafen / Am Speicher”, da der Start des Halbmarathons an der Mautstelle Warnowtunnel (Krummendorf) erfolgte und für die Anreise ein “Schiffstransfer” erforderlich war. Gegen 17:45 Uhr legte das Fahrgastschiff ab und wir genossen den Ausblick auf das „Warnow Ufer”, nach zirka 20 bis 30 Minuten erreichten wir den „Fähranleger Oldendorf”. Es war schon ein besonderes Erlebnis mal mit einem Schiff zum Start eines Halbmarathons zu fahren. Von der Anlegestelle ging es gut einen Kilometer zu Fuß bis zum Startpunkt „Mautstelle”. Da die Temperaturen bei zirka 28 Grad lagen, wurden wir vom Veranstalter mit reichlich Getränken versorgt. Nach der Aufwärmphase ging es gegen 19:55 Uhr zum Start und der Startschuss fiel pünktlich um 20:00 Uhr durch das „Tunnel-Maskottchen Otter Oscar”. Unmittelbar nach dem Start ging es durch den 800 Meter langen Warnowtunnel, eine erste kleine Herausforderung. Aufgrund der relativ hohen Temperaturen und einer „mäßigen Klimatisierung” im Tunnel flossen die ersten Schweißperlen relativ schnell. Nach den ersten „Straßenkilometern” ging es dann durch den idyllischen IGA-Park. Über den Warnowuferweg vorbei am Yachtclub und mit einem tollen Ausblick auf die Altstadt verlief die Strecke in Richtung Innenstadt. Kurz vor dem Ziel gab es für mich noch eine Schrecksekunde. Ich knickte mit meinem rechten Sprunggelenk um, sofort schossen mir die wildesten Gedanken durch den Kopf – sicherlich eine Folge des Unfalls im Oktober 2012. Der Schrecken war aber viel größer als der Schaden. Nach einem kurzen Stop machte ich erste leichte Gehversuche und merkte sofort – es ist alles in Ordnung. Total erleichtert erreichte ich die Ziellinie, am hell erleuchteten „Neuen Markt”, nach 02:28:21 Stunden. Nach einer „Relax-Phase” im Zielbereich ging es zurück ins Hotel und der Abend klang langsam aus. Am nächsten Morgen klingelte der Wecker um 07:30 Uhr und gegen 10:30 Uhr ging es mit dem Zug -via Hamburg und Dortmund- wieder in die Heimat, die ich um kurz vor 17:00 Uhr erreichte.


Sonntag, den 07. September 2014: 13. Mitteldeutscher Marathon / Händellauf Halbmarathon – Halbmarathon, 21,1 km Lauf

Um 03:00 Uhr klingelte der Wecker und für das anstehende Wochenende stand der Halbmarathon in Halle an der Saale auf dem Programm. Um 05:00 Uhr machte ich mich auf den Weg zur Bushaltestelle und über Castrop-Rauxel Hauptbahnhof ging es zunächst mit der S-Bahn nach Dortmund Hauptbahnhof. Trotz der angekündigten Streiks fuhr der IC pünktlich um 06:28 Uhr in Richtung Halle. Aufgrund einer Sperrung des Hauptbahnhofs in Magdeburg erreichte ich Halle mit zirka 20 Minuten Verspätung – gegen 11:10 Uhr. Mein Hotel für die heutige Nacht erreichte ich nach knapp zehn Minuten Fußweg und ich konnte sofort mein Zimmer beziehen. Nach einem Snack und etwas Entspannung ging es anschließend Richtung Halle Altstadt, um meine Startunterlagen abzuholen. Nach dem Mittagessen stand “Sightseeing” in der Stadt an, sowie die Vorbereitung auf den anstehenden Halbmarathon. Zum Abschluss wurden noch das Frühstück und Getränke für den nächsten Tag eingekauft und der Abend klang langsam aus. Um 22:30 Uhr ging es dann ins Bett. Am folgenden Morgen erhielt ich um 06:00 Uhr meinen Weckruf und um 08:15 Uhr machte ich mich auf den Weg in Richtung Altstadt. Der Morgen startete etwas kühl, bei zirka 15 Grad. Gegen 08:30 Uhr erreichte ich das Stadthaus um meinen „Zeitnahme-Chip“ abzuholen, den ich am Vortag vergessen hatte. Nach dem „warmmachen“ fiel der Startschuss zum „Händellauf Halbmarathon“ pünktlich um 10:30 Uhr auf dem Marktplatz von Halle, bei gut 25 Grad und strahlendem Sonnenschein. Nach dem Start am Markt ging es über die Hochstraße zum Rennbahnkreuz, von dort ging es rund um und durch die Pulverweiden. Wieder zurück am Rennbahnkreuz führte der Lauf entlang der Saale auf die Peißnitz und danach am Riveufer entlang zu den Klausbergen. Im Anschluss erfolgte die Überquerung der Kröllwitzbrücke und der Lauf durch die Talstraße. Über den Gimritzer Damm und die Hochstraße erreichte ich das Ziel am Marktplatz nach 02:19:10 Stunden. Trotz der relativ warmen Temperaturen war der Lauf sehr angenehm, denn die Parks und Wälder spendeten immer wieder erholsamen Schatten. Im Ziel gab es dann auch reichlich Getränke und nach der Abgabe des Zeitnahme-Chip und einem kleinen Imbiss ging es relativ schnell zurück ins Hotel. Da ich das Hotelzimmer erst um 15:00 Uhr verlassen musste konnte ich noch schnell duschen und meine Sachen packen. Pünktlich um 14:50 Uhr machte ich mich auf den Weg zum Bahnhof. Um 15:07 Uhr ging es mit dem Zug Richtung Hannover und im Anschluss von Hannover nach Dortmund. Gegen 19:15 Uhr erreichte ich Dortmund und gegen 20:00 Uhr die Heimat.